Empfehlung des Monats

Weinbrand (September 2011)

Über drei Jahre lang hat dieser Weinbrand im Eichenholzfass gereift, damit er seine ausgesprochene Milde und seinen vollendeten Geschmack entwickeln konnte. Die feine Aromatik des Weines steht in einzigartiger Harmonie mit den dezenten Röstaromen des kleinen Barriques. Mit einer Trinktemperatur von ca. 18-20°C passt er zu jeder Gelegenheit. 

Seit 1846 ist die Brennerei Wörner im Familienbesitz. Die Kunst des Brennens wird immer vom Vater an den Sohn übergeben. Da inzwischen auch Sohn Andreas im Betrieb integriert ist, sind aktuell die 5. und 6. Generation in der Brennerei tätig. „Bei jeder Generation gibt es eine Verbesserung der Qualität", so Brennereiinhaber Robert Wörner. „Dies gründet einerseits in der Optimierung der Brenngeräte, anderseits in erweitertem Wissen über die Brennereiführung. Ziel ist die stetige Steigerung der Qualität unserer Produkte. Die Erzeugung von hochwertigen Bränden war in unserem Betrieb schon immer das Bestreben aller Generationen. Mein Urgroßvater -Andreas Wörner- hat bereits 1894 einen Preis für gebranntes Wasser erhalten."
Für ihre Brände und Liköre verwendet Familie Wörner ausschließlich Obst aus eigenem Anbau. 

Grunsätzlich werden zwei Brände, das heißt Rohbrände und Feinbrände, durchgeführt. Bei einem Rohbrand wird die Maische (das vergorene Obst) gebrannt und der ablaufende niederprozentige Alkohol gesammelt. Nach vier Rohbränden wird dann ein Feinbrand durchgeführt. Hierzu wird der vorher gesammelte Rohbrandalkohol eingefüllt und dann ganz vorsichtig destilliert. Zeit ist nun das wichtigste. „Nur wenn dem Brenngerät das „Edle Wasser" tröpfchenweise entlockt wird, erhält man die ganze Aromafülle des Obstes und gleichzeitig ein mildes Destillat." So Robert Wörner.